Jeder Fußballinteressierte kann sich an eine der unschönsten Szenen im stetig neuen Kampf der Kontrahenten Deutschland – Niederlande erinnern. Die Spuck-Attacke von „Lama“ Frank Rijkaard gegen Rudi Völler bei der WM 1990 in Italien. Die Zungen-Akrobatik eines „Lama“ zeigten auch schon Lincoln (im Jahr 2005, damals Schalke 04), oder Totti (bei der EM). Ähnliche Zielgenauigkeit zeigte Javier Pinola vom 1. FC Nürnberg in der vergangenen Saison gegen Bastian Schweinsteiger. Wie ist das Anspucken des Gegners jedoch sportstrafrechtlich zu beurteilen ?
RA Abel begleitete Vereinsfusion in St. Ingbert als rechtlicher Berater
Die Saarbrücker Zeitung berichtet in der heutigen Ausgabe über die Vereinsfusion der Vereine “Schwimmverein St. Ingbert 1911 e.V.” und “Wasserfreunde St. Ingbert e.V.” zum neuen Verein „Schwimmfreunde St. Ingbert 1911 e.V.“. Die Fusion wurde rechtlich von Rechtsanwalt Andreas Abel begleitet.
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Aberkennung der Gemeinnützigkeit bei Satzungsfehler
Mit einer neueren Entscheidung hat der Bundesfinanzhof (BFH) großen Wirbel bei den gemeinnützigen Vereinen verursacht. Mit Urteil vom 23. Juli 2009 (V R 20/08) hat der BFH entschieden, dass ein Verein nur dann den Vorgaben für die Gemeinnützigkeit entspricht, wenn die Vereinssatzung eine Regelung für die Verwendung des Vereinsvermögens sowohl hinsichtlich der Auflösung und der Aufhebung als auch bei Änderung des Vereinszwecks enthält. Weiterlesen
Vertragsstrafen-Klauseln müssen angemessen sein
Ein Verein, der seinem Spieler einen Vertrag über die zukünftige Zusammenarbeit zur Unterschrift vorlegt, hat sich zuvor verständlicherweise Gedanken gemacht, wie man sich schützt, wenn der Spieler gegen seine Pflichten verstößt. Nahezu jeder Vertrag dürfte daher eine Vertragsstrafe-Klausel beinhalten, die Fehlverhalten des Spielers sanktionieren soll. Aber nicht jede vom Verein vorformulierte Vertragsklausel im Vertrag des Spielers hält einer gerichtlichen Überprüfung stand. Weiterlesen
Kostenlose iphone-App “Erbrecht Saar” erschienen
Die App “Erbrecht Saar”, die von RA Andreas Abel mitherausgegeben wird, ist erschienen. Sie kann im itunes App-Store kostenlos runtergeladen werden. Weiterlesen
Erhalten Vertragsspieler zukünftig mindestens 250,00 € monatlich ?
Am 21./22. Oktober findet der Bundestag des DFB in Essen statt. Dort wird über zwei Anträge des DFB-Präsidiums abgestimmt, die bei Inkrafttreten für den Amateursport eine kleine Revolution darstellen könnten: zum einen die Anhebung der monatlichen Mindestvergütung eines Vertragsspielers auf 250,00 € pro Monat und die Verpflichtung, den Nachweis der ordnungsgemäßen Abführung der daraus entstehenden Abgaben während der gesamten Vertragslaufzeit erbringen zu müssen. Viele Vereine dürften die beabsichtigte Änderung begrüßen, werden doch Gestaltungsmissbräuche zukünftig nahezu ausgeschlossen. Weiterlesen
Fatale Folgen einer nicht sachgerechten Tagesordnung
Wenn in der Mitgliederversammlung eines Vereins Beschlüsse gefasst werden sollen, die über das tägliche Vereinsleben hinausgehen, ist ein besonderes Augenmerk auf die Ausarbeitung der Tagesordnung zu legen. Wird der entsprechende Tagesordnungspunkt in der Einladung der Mitglieder nicht genau beschrieben, kann es dem Verein blühen, dass der daraufhin gefasste Beschluss nichtig ist. Dies hat der Bundesgerichtshof in einer jüngeren Entscheidung noch einmal klargestellt. Weiterlesen
Rausschmiss eines Spielers auf Druck von Fans und Sponsoren ist unwirksam
Wenn ein Verein auf Druck von Fans und Spielern einem Spieler fristlos kündigt, weil er sich im privaten Bereich vereinsschädigend verhalten haben soll, liegt die Latte der Rechtsprechung für die Voraussetzungen einer Kündigung ziemlich hoch. Dies hat ein Berliner Fußball-Verein erfahren müssen, der in einem Arbeitsgerichtsprozess einem Spieler unterlag, dem vom Verein gekündigt wurde, weil er bei Fans und Sponsoren in Ungnade gefallen war. Die Kündigung wurde für unwirksam erklärt. Der Spieler musste weiterbeschäftigt werden. Weiterlesen
Mündliche Zusage einer Meisterschaftsprämie ist ausreichend
Auf diese Idee muss man erst einmal kommen: ein Verein wollte einem Trainer die zugesagte Meisterprämie mit der Begründung verweigern, dass es sich um ein Schenkungsversprechen gehandelt habe. Der Vereinsvorsitzende, der zugleich der Hauptsponsor war, argumentierte weiter, dass nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs eine Schenkung aber zwingend notariell beurkundet werden müsse. Da die Prämie nur mündlich zugesagt worden war, sei die rechtlich vorgeschriebene Form nicht eingehalten. Nach Ansicht des Vereinsvorsitzenden solle die Zusage der Prämie damit hinfällig sein. Gott sei Dank hat dies der Bundesgerichtshof anders gesehen und dem Trainer zu seinem Recht verholfen. Weiterlesen
Der Fall Falko Götz – Tätlichkeit gegen Spieler als Kündigungsgrund
Das Arbeitsgericht Kiel hat zu Jahresbeginn eine Klage des Trainers Falko Götz gegen seinen ehemaligen Verein Holstein Kiel abgewiesen. Das Gericht sah es als Körperverletzung und damit als einen hinreichenden Grund für eine Kündigung an, weil der Trainer einen Spieler im Anschluss an ein Spiel in der Kabine dreimal mit dem Handballen auf die Stirn geschlagen haben soll. Die daraufhin ausgesprochene Kündigung des Trainers Götz durch seinen Verein war nach Ansicht des ArbG Kiel wirksam.
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